Donnerstag, 14. September 2017

Herbstzeitlos

Ich kann auch anders. Nicht ganz so bunt, ein wenig gediegener und bieder.



Obwohl - das Outfit finde ich total klasse. Genäht habe ich eine Frau Tilda von Hedi mit Taschen aus dem genialen Jeansjersey der Stoffprinzessin gekauft auf der "Alles näht". Dort hat mir eine liebe Nähkollegin während ich gestreichelt habe gesagt: der trägt sich total genial. Damit hat sie mir das OK gegeben, diesen Stoff zu kaufen. Und ich bereue es nicht. Der trägt sich wirklich super. Ein bisserl fester und doch dehnbar. Ideal für diesen Rock.

Dazu gibt es ein Shirt Frau Edda ebenfalls von Hedi. Ich liebe den Schnitt und da folgen definitiv mehr. Das ist der heiße Anwärter für das "Shirt of the year 2017". Genäht aus dem genialen, farblich ein Wahnsinn und kuscheligen Streifen Jersey ... wie könnte es anders sein ... der Stoffprinzessin. What else.



Also man sieht meine derzeitige Schwäche für Hedi und Stoffe der Stoffprinzessin.
Aber die zwei passen so gut zueinander, machen keine Zicken und harmonieren perfekt ...
 da kann ich nicht aufhören zu kombinieren.

Die Schnitte muss übrigens nicht anpassen, die sind perfekt für meinen Luxuskörper.
Kaufgröße 40 stimmt mit M überein. Das macht mich ganz happy.

Heute kein langes blabla - einfach Bilder schauen.

XOXO Martina





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Montag, 11. September 2017

Zwiebelmarmelade - heimisches Superfood

Mein Opa ist immer "Zwiebel stupfen" gegangen. So nannte man bei uns das einsetzen der kleinen Zwiebeln in die Erde. Ein riesiger Fleck Feld war das immer ... das sind eine meiner Kindheitserinnerungen.


Zwiebel und Erdäpfel gab es bei uns fast jeden Tag - komme ich doch von einer Landwirtschaft und Selbstversorgen war ein Grundsatz meiner Eltern und Großeltern. Von meiner Oma mütterlicher seits stammt die Rezeptidee und ich rieche heute noch das im Holzofen zubereitete "Bratl" zu dem es traditionell Erdäpfel und Zwiebelmarmelade gab.


Zwiebelmarmelade ist ein wenig verwirrend, weil es eine pikante Marmelade oder auch neumodisch Chutney ist. Der süsslich-essigsaure Geschmack ist ein Gedicht und erst der Geruch. Mir rinnt schon während des Schreibens das Wasser im Mund zusammen.

Es ist so kleines Küchenhelferlein auf Vorrat und hält Jahrelang im Glas. Wenn man schnell was braucht ist es zur Hand und kann dann auch schon mal essig-saures Gemüse ersetzen. Es kann nicht nur kalt zum warmen Fleisch genossen werden sondern verfeinert auch gleich die Sauce (Ist vor allem zum Rindfleisch ein Gedicht). Wer gerne kalt aufgeschnittenes Fleisch jausnet - auch da passt vorzüglich diese "Marmelade" und ist eine Alternative zum Kren. Zwiebelmarmelade schmeckt auch exquisit zu Käse - vor allem zu Weichkäse und Weißbrot. Ich komme ganz in´s Schwärmen.


Warum ich das Schreibe: Sina von Giftigblonde und Christina von The apricote Lady haben zur Bloggerevent über heimisches Superfood aufgerufen. Fast zwei Monate kann jeder Rezepte posten und verlinken. Die Bedingungen findet ihr hier.

Aber jetzt zum Rezept, dass nicht mehr das Original meiner Großeltern ist, aber abgewandelt auf einen modernen Lebensmitteleinkauf.

Das brauchst du

1 kg  rote Zwiebel               
4 EL Honig
2 EL Zucker noch besser brauner Zucker             
150 ml Rotwein noch besser Portwein                 
100 ml dunklen Balsamico
1 TL Schwarzkümmel oder Kreuzkümmel 
3 Thymianzweige
3 Gewürznelken
Prise Zimt                
Salz
So geht es

  1. Zwiebeln schälen und in feine ringelig schneiden.
  2. Honig, Zucker und Wein zu einer Marinade verrühren
  3. Zwiebelringe einlegen, gut durchmischen und mindestens 4 Stunden kühl durchziehen lassen. (Abdecken nicht vergessen, sonst riecht die ganze Wohnung oder der Kühlschrank)
  4. Zwiebelmasse mit Kräuter und Gewürzen in einen Kochtopf geben
  5. mit Balsamico ablöschen, aufkochen und bei geringer Hitze so lange köcheln, bis die Zwiebeln cremig eingedickt sind
  6. Gewürznelken entfernen und in Gläser abfüllen, verschließen und Kopfüber auskühlen lassen


Mahlzeit! Lass es dir schmecken
XOXO Martina

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Montag, 28. August 2017

Makromontag

Spät aber doch hüpf ich zum Makromontag von Ms Figino.  
Diesmal mit meinen Wochenendfotos aus dem Garten der Schwiegermutter  ...






Lila zieht die Männer an ...


... wer nicht zieht, zieht lila an. Diesen charmanten Spruch habe ich einen Mann seiner Frau sagen hören. Und ja, sie sind noch immer zusammen. Naja, jedem das seine.

Seit diesem Moment geistert er mir immer in meinem Kopf herum und passt diesmal zum Thema und mehr hat der Spruch auch mit dem heutigen Poste nicht gemeinsam - es geht um die Farbe lila!



Selma von Tweed&Greet ruft jedem Monat zu 12-Colours- of-handmade-fashion auf. Wieder bin ich dabei, obwohl lila meine no-go Farbe neben schwarz ist. Aber den Mutigen gehört die Welt und so durchsuchte ich meinen Nähschrank. Zuerst dachte ich ja an was Gehäkeltes, aber das verwarf ich gleich, weil durch die zeitweise Gelenksschmerzen in meinen Fingern, komme ich nicht weiter.

Spannender Weise gibt es in meinem Stoffvorratsschrank ganz viele Stoffe mit lila - zumindest mit ein bisserl lila drin. Da war es dann fast wieder zum verzweifeln und ich konnte mich nicht entscheiden. Bis mir dann unter fünf Stoffenlagen die Eigenproduktion "Tropical" von Sara Martinsson vulgo Stoffprinzenssin , der achtlos hingelegten Stoffen in die Hände fiel.


Keine Frage - dieser wunderbare Baumwolljersey in den ich mich auf der Alles näht verliebt habe - der sollte es werden. Er greift sich total weich und glatt an, hat eine super Qualität und das Muster ein Traum. Er schmiegt sich an meinen Luxuskörper und ist die perfekt Hülle für den großen Auftritt.

Das Muster ist wahrscheinlich nicht im Sinne des Designers verwendet - es gehört, und da bin ich mir inzwischen ganz sicher - anders rum. War ich bis zur ersten Anprobe 100% sicher, richtig zugeschnitten zu haben,  weiß ich jetzt,  dass ich quer gedacht habe.  Macht nix - geht Gott sei dank auch kehrvert.



Verwandelt habe ich ihn in eine Maddy von Schnittgeflüster - die ich einfach liebe und gleich mit 3/4 Ärmeln herbstfit gemacht habe. Der Schnitt geht immer, ich weiß, dass er passt und er ist schnell genäht. Was soll`s auch der Herbst wird bunt. Die Farben sind ein Hammer mir hat es das helle blau-türkis angetan, das mal was ganz anderes ist.

Verzweifelt bin ich jetzt auf der Suche nach einer passenden Lederjacke in dieser Farbe. Auch mein Plan B funkt nicht so richtig - eine grobe Strickjacke dazu. Die Farbe ist einfach so ausgefallen. Jeans geht immer - also werde ich vorerst bei der Kombi bleiben und bunt durch die kühlen Tage gehen.



In jedem Fall bin ich über meinen Schatten gesprungen und habe doch tatsächlich den ersten Stoff in Kombination mit lila in meinem Kasten. Premiere. Viel wird mit Großer Wahrscheinlichkeit nicht folgen. Da muss mich schon der Stoff, wie dieser Tropical vom Hocker reißen. Das wird wohl schwer zu topen sein!

Tschüsschen Küsschen - und nicht vergessen, lila zieht die Männer an ... vielleicht einer meiner nächsten Berichte ....

Eure Martina

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Montag, 21. August 2017

Makromontag

Heute wieder mal was zum Makromontag bei MR Figino beitragen!
 
XOXO Martina



Donnerstag, 17. August 2017

1+1=1



Keine Sorge ich kann rechnen. Aber ich war ganz entzückt, wie ich während meiner Nähstunde erkannt habe, dass das aktuelle Wollprojekt zum aktuellen Nähprojekt passt. Und es kommt noch besser.

Zuerst zum Rock: Den Stoff habe ich im Stoffeck ergattert. Eigentlich wollte ich für das Tochterkind einen Kleiderstoff kaufen, aber die hat sich nichts gefunden (unverständlich bei der Auswahl - aber halt Girli), dafür ich um so mehr. Ich liebe Falmingos und die Farbe fand ich auch passend für den Herbst. Petrol mit hellgelb und Hummer finde ich einfach Hammer, das geht immer.




Der Schnitt ist der Bleistiftrock Frau Tilda von Hedi. Genäht habe ich ihn ohne Taschen. Ich mag die Passe hinten. Das macht so einen richtig schönen Hintern. Es ist der zweite Rock, den ersten muss ich erst abfotografieren. Man sieht ich bin vom Schnitt begeistert. Bei meiner Kaufgröße 40 paßt M perfekt ohne abwandeln oder anpassen zu müssen.



Seit wirklich einer Ewigkeit häkle ich jetzt aufgrund der immer wiederkehrenden Schmerzen in den Fingergelenkten an meinem Seelenwärmer. Auf die Fährte des Musters hat mich wie immer meine zweite Popobacke "Martina die Große" gebracht.



Ich war von Anfang an verliebt in das Muster. Es ist extrem leicht und besteht aus zwei Reihen, die sich immer wieder wiederholen. Die Beschreibung zum Shrug Sarah von Katja Löffler ist ein Traum und absolut Anfängertauglich. Ich habe es geliebt auf den kurzen Fahrten in die Arbeit herauszunehmen und weiterzumachen - man muss nicht viel denken und es zahlt sich auch auf kurzen Strecken aus, weiterzumachen. Wie gesagt, ich weiß nie ob es geht, daher nutze ich jede Minute, in der ich häkeln kann.

Das Garn ist von Jacqueline Benedek die unter dem Label Jacquelines kleines Wollstübchen ihre Bobbel vertreibt. Gebraucht habe ich rund 1000m und gearbeitet mit NS4. Durchgehend gibt es einen Lurexfaden und ich bin ganz verliebt in die Farbe. Auch wieder so ein Basicteil, das sich mit allem kombinieren läßt. Love it!



Also wirklich ein Wahnsinn, wie gut das harmoniert. Das kommt davon, wenn man eine Farbberatung in Anspruch nimmt, irgendwann geht ohne zu denken, das Farbkonzept auf. So sehr ich am Anfang mit dem Frühlingstyp haderte, so innig liebe ich ihn jetzt - jetzt wo ich das Farbschema intus habe.

Und als Draufgabe passt auch noch die Kette aus der aktuellen "my Little box" dazu und das Armand aus eben dieser nur vom Juni. Ist das nicht ein Hammer!!! Herzlichen Dank an Geraldine von cherrysworld. Die hat mir die Box empfohlen. Monatlich gibt es Produktproben und andere Kleinigkeiten, die Frau braucht. Bis jetzt für mich ein voller Erfolg. Lauter tolle Sachen!!! Zum Weiterempfehlen. Schon wegen der Boxen, die Frau auch gut nutzen kann.




Wie ich gesehen, habe wie gut sich das jetzt alles kombinieren lässt, bin ich extrem zufrieden geworden. Jetzt bin ich dort wo ich hin wollte. Ich kann es nur immer wieder sagen - ab 40ig wird das Leben voll GEIL, du bist angekommen und kannst genießen und hast noch Energie um die Welt auf den Kopf zu stellen. In diesem Sinne ...


vergiss die Welt
friss das Glück
atme den Wahnsinn

XOXO Martina

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Freitag, 11. August 2017

Schokobananenkuchen

Letztens wie ich in den Kühlschrank sah - lagen dort wieder mal braune - fast schwarze Bananen. Wie mich das nervt - zuerst muss man kaufen, weil die Kinder unbedingt Bananen wollen und dann ...





Gott sei Dank hat Hedi genau zum richtigen Zeitpunkt ihren Low-carb-Bananenkuchen gepostet. Den konnte ich jedoch nicht in die Tat umsetzen, weil mir wesentliche Zutaten fehlten - aber das hole ich sicher nach, der klingt voll lecker.




Also ein Rezept gesucht und mit Unterstützung der 5-jährigen Nichte und dem Tochterkind gebacken mit viel Pfusch gebacken.



Was soll ich sagen - lecker-schmecker - die Kinder waren begeistert, weil der Kuchen nach "Schokobanane" schmeckt. Mich hat vor allem die der extrem saftige Kuchen und die simple Zubereitung überzeugt.



Ich bin restlos begeistert - jetzt habe ich ein akzeptiertes Familienrezept in dem ich Bananen und Schokoosterhasen verarbeiten kann. Jawohl - ich bin stolze Besitzerin von mehrere Schokoosterhasen, die bis Dato vom Nikolo abgelöst wurden. Jetzt nicht mehr - mit 2x Kuchen ist Ostern für heuer Geschichte - blöd Grins .....








Das brauchst du:


250g     Butter
170 g    Zucker
1 Pkt.    Vanillezucker
4           Eier
1 Pkt.    Backpulver
150 g    Mehl
150 g    Speisestärke
150 g    Schokodrops oder Schokoladereste (auch Kinderschoki oder Ü-Eier eigenen sich)
2 EL     Kakaopulver
4           mittlere reife Bananen





So geht es:


1.Eier, Butter, Zucker, Vanillezucker schaumig schlagen
3. Kakao dazugeben und kurz weiterschlagen
4. Bananen zerdrücken und unter die Masse heben.
3. Backpulver mit Mehl und Speisestärke abmischen und vorsichtige mit den Schokotrops unter die
    Masse heben.
6. auf ein befettetes Blech streichen und bei ca 160°C Umluft ca. 60 Minuten backen
    (Nadelprobe empfiehlt sich)


Wer noch geriebene Nüsse oder Kokosflocken zu Hause hat und verbrauchen muss - das kann ich mir auch gut vorstellen.





Na dann - Mahlzeit



XOXO Martina



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Freutag